Geschichte in Bildern

Einer der bedeutendsten Musiker überhaupt ist Johann Sebastian Bach. Mit seinem Vermächtnis von weit über 1000 Werken gilt er sogar als größter Komponist der Musikgeschichte. Seine Werke wurden in einem eigenen „Bach-Werke-Verzeichnis“ nach Kategorien wie unter anderem Orgelmusik angelegt um sich überhaupt eine Übersicht verschaffen zu können. Über ganz Deutschland hinweg gibt es zahlreiche Denkmäler um Ihn zu Ehren. Egal ob in Kirchen oder Konzertsälen, seinen Werken kann man noch heute über das ganze Jahr lang lauschen.

Im Jahre 1871 wurde der König von Preußen Wilhelm I. zum ersten deutschen Kaiser gekrönt. Er genoss eine hohe Beliebtheit, da er stets das alte Preußen mit seinen Tugenden wie Pünktlichkeit, Ordnung und Fleiß propagierte. Aus der Welle der Sympathie entstand das Lied „Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wiederhaben“ welches zur Melodie des Fehrbelliner Reitermarschs gesungen wurde.

Das man selbst als Prinz zum Generalfeldmarschall befördert werden kann, bewies Friedrich Karl von Preußen während des Deutsch-Französischen Krieges. Egal an welchen Schlachten er sich gegen die Franzosen beteiligte, stets war der Sieg auf seiner Seite. Für seine militärischen Verdienste erhielt er eine Dotation in Höhe von 300.000 Talern. Friedrich verbrachte seine Freizeit am liebsten im „Jagdschloss Dreilinden“ bei Berlin an dem der Spruch „klein aber mein“ prangte.

In der Schlacht bei Fehrbellin beendeten die Brandenburg-preußischen Truppen die Bedrohung der Mark Brandenburg durch das schwedische Heer. Als die Armeen des Nordischen Krieges am 18. Juni 1675 in Fehrbellin aufeinander trafen schlugen die tapferen Brandenburger die Schweden und konnten die besetzten Gebiete Brandenburgs befreien. Während die Schweden 2100 gefallene Soldaten zu verzeichnen hatten lag die Zahl bei den Brandenburgern lediglich bei 218.

Die 1883 erbaute Brooklyn Bridge ist eines der vielen Wahrzeichen von New York und verbindet die Stadtteile Manhattan und Brooklyn. Der aus Thüringen ausgewanderte Ingenieur und Brückenbauer Johann August Röbling konstruierte die meisterhafte Hänge- und Schrägseilbrücke welche zur damaligen Zeit die längste Hängebrücke der Welt war. Als Johann 1831 auswanderte kaufte er mit anderen Auswanderern 6,4 km² Land in Pennsylvania und gründete dort die Siedlung Germania. 1865 begann Roebling mit den Planungen der Brücke. In Folge einer Verletzung während den Vermessungsarbeiteten starb er und konnte somit nie sein Vermächtnis bestaunen. Nach der Fertigstellung wurden als Belastungsprobe 21 Elefanten über die Brücke geschickt. Sie hielt dem natürlich stand. Aktuell passieren täglich rund 120.000 Fahrzeuge die Brücke.

Der Konstrukteur Gottlieb Daimler war ein wahrer Pionier der Erfindungen. Das erste Motorrad, das erste Motorboot oder gar das erste Auto, stets kamen die Erfindungen aus seiner Feder. Bei dem ersten Auto auf vier Rädern handelte es sich um eine alte Kutsche mit einem integrierten Benzinmotor. Das Patent auf ein Automobil konnte Gottlieb leider nicht mehr anmelden, denn Carl Benz ist ihm bereits zuvorgekommen.

Der 1854 geborene Paul Ehrlich war nicht nur ein Arzt, sondern auch ein Forscher. Er schaffte es mittels selbstentwickelter Färbemethoden unsere Blutzellen in verschiedene Arten einzuteilen und konnte mit der Erkenntnis verschiedenste Blutkrankheiten diagnostizieren. Diese Errungenschaft war noch lange nicht alles, denn er entwickelte u.a. noch die Behandlung von Syphilis. Später wurden einige seiner wissenschaftlichen Beiträge mit dem Nobelpreis für „Physiologie oder Medizin“ gewürdigt.

Ludwig Emil Grimm war der kleine Bruder von Jacob und Wilhelm Grimm und mindestens ebenso hochbegabt. Seine Leidenschaft galt nicht wie bei seinen Brüdern der Literaturwissenschaft, sondern der Kunst. Durch seine unzähligen Zeichnungen wie die Märchenfrau oder das Portrait seiner Brüder wurde er einer der bedeutendsten deutschen Zeichnern und Radierern des 19. Jahrhunderts. Ludwig malte zusätzlich auch über 60 Ölgemälde wie beispielsweise das Öl-Porträt von Meline von Guaita.

Am 3. Oktober 1990 vereinte sich die DDR und die BRD nach über 40 Jahren Teilung. In Städten wie Berlin wurde im Oktober 1990 die Vereinigung wie ein Volksfest gefeiert. Diesen Erfolg ist einzig und allein der friedlichen Revolution der DDR Bevölkerung während der Wendezeit zu verdanken. Ihre Demonstrationen, Proteste und Initiativen gegen dem SED-Regime waren stets gewaltfrei. Die Revolution gipfelte am 9. November 1989 als die Berliner Mauer fiel. 

Während der Befreiungskriege stiftete König Friedrich Wilhelm III bereits am 10. März 1813 das Eiserne Kreuz als Tapferkeitsauszeichnung. Das EK geht auf das Balkenkreuz der deutschen Ordensritter zurück. Um den Ausdruck des reinen Ideals hervorzuheben, wurde es bewusst aus billigem Eisen hergestellt. Die besondere Ausführung mit goldenen Strahlen wurde nur zweimal verliehen, einmal 1815 an Blücher und das letzte mal an Hindenburg 1918.

Ein wahrer Kulturschaffer war der Architekt Karl Friedrich Schinkel. Der Oberlandesbaudirektor war für die gesamte Bautätigkeit in Preußen verantwortlich. Die durch Ihn entstandene Schinkelschule war von 1840 bis Ende des 19. Jahrhunderts gar ein eigener deutscher Architekturstil. Unter seinen etlichen Werken zählen unter anderen die Schloßbrücke (Berlin-Mitte), die Nikolaikirche in Potsdam und die Altstädtische Hauptwache in Dresden.